SPD: Schmidt-Vorschlag völlig inakzeptabel!

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Eine Antwort zu SPD: Schmidt-Vorschlag völlig inakzeptabel!

  1. Albert Kahle schreibt:

    Liebe Bauern,

    wie lange wollt Ihr Euch noch für dumm verkaufen lassen?

    Die Hofabgabeklausel sowie die ganze LSV gehören ersatzlos abgeschafft.
    Dieser Apparat dient nur sich selbst und ruiniert die Bauern und Gärtner.
    Wer „Eins und Eins“ zusammenrechnet muss zu dem Ergebnis kommen, dass diese LSV die Ursache dafür ist, dass kaum noch Nachfolger gefunden werden.
    Wer möchte schon einen Betrieb übernehmen bei dem von vorneherein keine Aussicht auf ausreichendes Einkommen besteht?

    Der übliche Fall ist der:
    Ein Jungbauer/Junggärtner übernimmt mit ca.32 Jahren einen Betrieb.
    Vorab hatte er schon anderweitig gearbeitet, Rentenanwartschaft bei der DRV erreicht,
    ist verheiratet und hat zur Familienvorsorge bereits private Vorsorgeversicherungen abgeschlossen.

    Mit der Übernahme per Hofabgabevertrag übernimmt er die Verpflichtung für ein Leibgeding. Darauf folgt dann die Zwangsverpflichtung in die LSV.

    Dann sieht das bspw. so aus:

    1. Leibgeding ca. 800,- € monatlich
    2. Private Vorsorgeversicherungen für sich und seine Frau ca. 400,- €/monatlich
    3. Für die landwirtschaftliche Sozialversicherung rund 600,- €/monatlich,
    (LKK und Teilsicherung bei der LAK).

    So hat der Übernehmer bereits eine finanzielle Belastung von rund 1.800,- € monatlich
    oder 21.600,- € pro Jahr. Dabei ist die sonstige Finanzbelastung bspw. für übernommene Schuldentilgung etc. noch nicht berücksichtigt.
    Und er hat für sich und seine Familie noch kein Stückchen Butter auf dem Brot – geschweige denn ein Brot!

    Nimmt man die schönen Hochrechnungen des landwirtschaftlichen Durchschnittseinkommens von ca. 58.200,- € pro Jahr könnte man davon ausgehen, dass es gerade Mal so reicht zum Leben.

    Doch – weit gefehlt!

    Ganz allgemein muss man bei der Einkommensberechnung die 80/20 Regelung berücksichtigen.
    D.h. 80 % der Unternehmen haben 20% des Gesamteinkommens
    und 20% haben die restlichen 80% des Gesamteinkommens.

    Legt man diese Fakten Zugrunde liegt das Einkommen der 20 Prozent Großunternehmen,
    bei ca. 232.800,- € und bei den 80% Kleinbetrieben bei nur ca. 14.550.- € pro Jahr.
    (Basis 2013: 156.468 landwirtschaftliche Unternehmer nach den LSV Zahlen)

    Dies belegt bereits eine Veröffentlichung aus dem Jahre 2000
    von Karin Keck, Thorsten Krause am Beispiel Sachsen mit dem Titel:

    Betriebssysteme und Standardbetriebseinkommen in der Landwirtschaft
    Ergebnisse der Landwirtschaftszählung 1999

    Betriebe nach Größenklassen des Standardbetriebseinkommens
    1999 betrug das durchschnittliche Standardbetriebseinkommen
    der Betriebe des Bereiches Landwirtschaft 167 199 DM.
    Die meisten Betriebe (72,4 Prozent) hatten ein Standardbetriebseinkommen
    von unter 50 000 DM. Die folgenden Größenklassen lagen bei rund sieben Prozent, während 13,4 Prozent der Betriebe in der Größenklasse von 200 000 und mehr DM vertreten waren. 528 Betriebe dieser Größenklasse hatten sogar ein statistisch
    erzielbares Einkommen von 500 000 DM und mehr.

    Dies wird den Landwirten so nie gesagt.
    Die Politik will und nimmt davon keine Kenntnis und versteht es auch nicht.
    Die Richter an den Sozialgerichten wollen sich nicht damit befassen und begehen ein ums andere Mal Rechtsbeugung.
    Wir werden alle nur für dumm verkauft, enteignet und ruiniert.

    Das sollten sich vor allem die Junglandwirte, die so vehement für den Erhalt der Hofabgabeklausel sind auf der Zunge zergehen lassen.

    Seit 30 Jahren stehe ich mit diesem kriminell agierenden Verein im Rechtsstreit.
    Aktuell wurden die Rentenwartschaften meiner Frau und meine eigene bei der Deutschen Rentenversicherung beschlagnahmt.
    In den vergangen Wochen ging die LSV sogar soweit, dass sie unsere beiden privaten Vorsorgeversicherungen die in zwei Jahren zur Auszahlung kämen beschlagnahmt hat und diese vorzeitig zum Rückkaufwert gekündigt hat um sich die Taschen zu füllen.
    110.000,- € sind weg – gerade jetzt wo wir uns auf die Rente gefreut haben.
    30 Jahre haben wir dafür private Vorsorge betrieben, so wie es die Politik
    und auch unsere Kanzlerin mehrfach öffentlich forderte
    Jetzt wird uns diese Rente von der LSV Bande gestohlen.

    Ich kann nur dazu aufrufen. Bauern wehret Euch!

    Was Euch, was uns geschieht, hat nichts mehr mit Rechtsstaatlichkeit zu tun.
    Das ist Sozialdiktatur.
    Das ist Betrug und Diebstahl von Staats wegen.
    Das ist Verletzung der Grundrechte.

    Für die Freiheit des Unternehmertums, für die Freiheit der Landwirte und Gärtner!

    Mit freundlichen Grüßen

    Albert Kahle
    Stadtrat der FDP-KiBü in Kirchheim unter Teck
    Kreisrat der FDP im Landkreis Esslingen
    Mitglied im Landesfachausschuss Agrarpolitik,
    Ländliche Räume und Verbraucherschutz
    Weppachweg 14
    73230 Kirchheim unter Teck
    Tel.: 07021-6565 Fax.:07021-480865

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