Rundschreiben Nr. 11 11. Oktober 2012

 

 Liebe Mitstreiter! 

 In unserem letzten Rundschreiben hatten wir einen Fernsehbeitrag des NDR angekündigt, der dann aber nicht gesendet worden ist, weil Herr Bleser kein Interview geben wollte.

Dieser Beitrag wurde im NDR“ Panorama 3″ nun doch kurzfristig in den letzten Tagen gesendet. Der Beitrag wurde am 12.10. im 1. Programm im “ Mittagsmagazin“ wiederholt.

Der Titel lautet „Warum Bauern die Rente verweigert wird“. Unsere Mitstreiter aus Niedersachsen haben die Problematik eindringlich dargestellt und wir können nur wünschen, dass möglichst viele Zuschauer diese Sendung sehen.

Es soll auch im Bayrischen Rundfunk laufen, bitte achten Sie darauf! 

Nach unseren Gesprächen in Berlin mit dem parlamentarischen Staatssekretär Herrn Bleser und der mehrfachen Rückfrage beim Bauernverband, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse und Statistiken die Behauptung stützen, die Hofabgabeklausel wäre auch heute für die agrar- strukturelle Entwicklung noch nötig, ist von Herrn Bleser bestätigt worden, dass es solche Unterlagen nicht gibt und die CDU den Wunsch des Bauernverbandes und der Landjugend übernommen hat, die Hofabgabeklausel beizubehalten.

 Wir schließen daraus, dass das Festhalten an der Hofabgabeklausel in den vergangenen Jahren  nur ein vorgeschobener Grund des Bauernverbandes war und ist, damit die Zukunftsbetriebe an Flächen kommen!

Aus internen Quellen des Bauernverbands hören wir die Sorge, dass bei Wegfall der Hofabgabeklausel die Zukunftsbetriebe nicht mehr genügend Fläche bekommen!

Der Deutsche Bauernverband gefährdet damit viele klein- und mittelbäuerliche Betriebe!

Wir fordern die Politiker und den Bauernverband auf, diese Klausel endlich aus dem ALG zu entfernen und die landwirtschaftlichen Rentner mit den übrigen Rentnern in Deutschland gleichzustellen!

Bitte tragen Sie, jeder einzelne von Ihnen, durch Gespräche mit Politikern und Funktionären der Verbände bei jeder Gelegenheit dazu bei, dass eine immer größere Öffentlichkeit über diese Missstände informiert wird. Nur so können wir den Druck auf die Politiker erhöhen!

Vergessen Sie nicht, Leserbriefe zu schreiben und wehren Sie sich gegen diese Ungerechtigkeiten auch durch Gespräche mit Presse, Rundfunk und Fernsehen!

Bitte sprechen Sie auch Ihre Nachbarn und Kollegen daraufhin an, um sie zu sensibilisieren.

Wir bleiben dran und bohren weiter!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Arbeitskreis für die Abschaffung der Hofabgabeklausel

Heinrich Eickmeyer , Dietrich Hugenberg

 

Spenden erbitten wir auf das Konto der Sparkasse Lemgo BLZ 482 501 10  Kto. Nr. 80 10 167

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